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20min|max KURZFILMFESTIVAL 2010 | Call for Entries!

20min|max ist ein Kurzfilmfestival, das seit 2006 vom Theater Ingolstadt und der Designagentur xhoch4 veranstaltet wird.
Bei 20min|max ist der Name ist Programm: Filme unterschiedlichster Genre, die aber alle eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten, werden vom 15. bis 20. Mai 2010 in Ingolstadt gezeigt und ausgezeichnet. Spielstätten sind das Audi Programmkino und das Große Haus des Theaters Ingolstadt.

Nicht nur hat die 20min|max-Webseite einen Relaunch erfahren, auch ist das gesamte Erscheinungsbild (wie jedes Festivaljahr) neu entwickelt worden.

Die Idee | Erneuerung mit Anschluss
Das Logo ist in seinem Grundaufbau die einzige Konstante im Erscheinungsbild des Kurzfilmfestivals 20min|max. Jährlich wird der graphische Auftritt neu entworfen, immer mit einem Verweis auf das Vorgänger-Layout, eine auch bildliche Weiterentwicklung quasi ohne die Entwicklungsschritte zu vernachlässigen. Das neue Erscheinungsbild betrifft dann nicht nur die Farbgebung, in der Regel sind es ganze Bildwelten, die auf Programmheft, Plakate, Webseite und Festivalinszenierung übertragen werden.

Die Basis | Farbraum in Bewegung
Basis und Ausgangsüberlegung des 20min|max-Erscheinungsbildes 2010 ist der RGB-Farbraum (Rot / Gelb / Blau), ein additiver Farbraum der für selbstleuchtende Systeme benutzt wird – im Film also oder bei Monitoren. Diese Farben werden bei 20min|max als feine, schräg verlaufende und sich in Bewegung befindliche Linien dargestellt. Über die Strichanordnungen, die am Monitor als wabernde Fläche erscheinen und in Printmedien als variierende Momentaufnahme der Strich-Strömungen abgebildet werden, wird das Erscheinungsbild des Vorjahres zitiert: 2009 verliefen die Linien noch waagrecht, symbolisierten die für Videostills typischen Streifen. Die langsame aber sehr kontinuierliche Bewegung lässt immer neue Farben und Flächenmuster entstehen, ist also eine, wenn nicht gar "die" Grundform des "bewegten Bildes". Das nur in seiner Gestalt festgelegte Logo wird 2010 in eine graphisch dargestellt 3D-Variante überführt.

Der Prozess | An- und Unordnung
Nachdem über das Erscheinungsbild die absolute Unbegrenztheit in Punkto Genre kommuniziert werden soll, ist es der gestalterischer Ansatz 2010, ohne Filmstills zu arbeiten, komplett auf figürliche Darstellungen zu verzichten und weitestgehend abstrakt und rein graphisch zu gestalten. Weder soll auf gewohnte, für Filmfestivals typische Bildwelten zurückgegriffen werden, noch eine Einschränkung erfolgen, die in irgendeiner Form die Offenheit des Festivals limitieren könnte.
Handelt es sich nicht gerade um Rot, Gelb oder Blau in Reinstform, werden die meisten Farbtöne über das Zusammenspiel von RGB verfügbar gemacht; ein Zusammenspiel, wie es im Film die unterschiedlichen beruflichen Gewerke tun. Ineinandergreifen, fördern, über Kooperation Neues schaffen, kreatives Chaos – dafür stehen die Linien.
Sehen ist ein visueller Reiz. Et voilà.


Die Ausschreibung hat begonnen, der Call for Entries endet am 26. März 2010.

20min|max freut sich auf Filmeinreichungen!



www.20minmax.de

20min|max KURZFILMFESTIVAL 2010 | Call for Entries!

Eingetragen am 23.02.2010 14:01 Uhr von Clara Fischer
Kategorie: kultur | Tags: film , festival